tRAUMphilosophie

Raum für Kindheit

Es geht um RÄUME, in denen Kinder Ihre Zeit verbringen – Zeit, in der sie sich entwickeln und heranwachsen und sich ihre Persönlichkeit entfalten kann.

Und es geht um WOHNRÄUME, in denen Familien ihre kostbare gemeinsame Zeit verbringen. Oft ist es nicht sehr viel Zeit- gerade dann ist die Qualität der Zeit sehr wichtig. Eine gut geplante Raumaufteilung, in der alle Familienmitglieder in ihren Bedürfnissen berücksichtigt werden, fördert eine gute „Familien-Zeit“!

SCHÖNE RÄUME FÜR EINE SCHÖNE KINDHEIT

Kinder(t)RAUM?!

Das Kinderzimmer ist auch ein „Ort der Identifikation“, ein „eigenes“ Reich. Damit Kinder sich zu selbstbewussten Erwachsenen entwickeln, sollte man ihnen genug Mitwirkung einräumen, Selbstwirksamkeit als Baustein zur Zufriedenheit.

Der Familienzusammenhalt und die Selbstwirksamkeit sind ganz wesentliche Bestandteile dessen, was alle Welt „Glück“ nennt;)

Gerne berate ich Euch, wie Ihr den Wohnraum, der Euch als Familie gemeinsam zur Verfügung steht, optimal nutzen könnt.

Montessori als pädagogischer Leitfaden

Maria Montessori gilt als Begründerin einer Philosophie, die das Kind und seine Individualität in den Mittelpunkt stellt. Demnach ist es wichtig, dem Kind die Möglichkeit zu bieten, sich in einer „vorbereitete Umgebung“ mit allen Sinnen zu entfalten. Der Raum wird quasi zu einem bedeutenden Faktor der Lebensqualität und Entwicklung des Kindes.

Dabei achte ich darauf, dass Kinder von der räumlichen Umgebung nicht gehindert werden, selbständig zu agieren. Deshalb plane ich ein räumliches Umfeld, in dem die Kleinen z.B. alleine an Jacken, Schuhe, Spielsachen und vieles mehr rankommen und selbstwirksam in ihrem Zuhause leben können. Aber auch räumliche Anforderungen der Erwachsenen in der Familie integriere ich in das Raumkonzept.

Gestalten des Kinderzimmers

Räume und Möbel für Kinder sind idealerweise wandelbar und fördern die kindliche „Eigeninitiative“. Bewegliche Möbelteile, die unterschiedlich genutzt werden können, Platz für Selbstgemachtes und am besten auch Versteckmöglichkeiten, bieten dem Kind Möglichkeiten  zur Selbstentfaltung. Der Raum sollte niemals reizüberladen sein, aber trotzdem zum Spielen, Träumen und Lernen einladen.

RAUm und ZwischenrAUM

Raum und Zwischenraum

Beim Raumkonzept geht es um das Zusammenspiel von Freiraum und möbliertem Raum, um Zwischenräume und die entstehende Raumwirkung. Diese nehmen wir einerseits visuell wahr, andererseits spüren wir auch die Raumgrenzen, müssen uns bücken oder strecken, um an etwas ranzukommen zum Beispiel. Dabei ist es wichtig, die Proportionalitäten des Kindes zu berücksichtigen. Kinder bewegen sich auf einer ganz anderen Höhe und mit einer anderen Bewegungsart durch den Raum als Erwachsene!

raum WAHRNEHMEN

Für Kinder ist die dreidimensionale Erlebbarkeit des Raumes mindestens genauso spannend wie gutes Spielzeug. Deshalb finde ich raumbildende Elemente wie „Treppchen“, „Tunnel“, „Höhlen“ oder „Brücken“ für ein Kinderzimmer besonders bereichernd.

Inspiration zu Do- It- Yourself

Alltagstaugliche und einfache Gestaltungsmaßnahmen mit großer Wirkung!

Mein Augenmerk liegt darauf, dass meine Ideen für Euch einfach im DIY umsetzbar sind und somit das handwerkliche Erlebnis der Raumgestaltung letzenendes Euer Erfolgserlebnis wird. Eine schöne Gelegenheit, als Familie zusammen etwas zu erschaffen. Kinder lieben es, mitzumachen.Wie wunderbar ist es zu sehen, wie man selbst Veränderung bewirken kann:)

„ICH SPIELE HEUTE MALER“

Farbe & Material

Farben werden visuell wahrgenommen und besitzen eine sehr starke Wirkung auf unser Wohlbefinden. Materialien sprechen eine ganze Reihe an Sinnen an, so können wir Holz riechen oder es hören etwa beim Knirschen der Dielen. Jedes Material hat eine andere haptische Wirkung. So werden wir uns an einem kalten Wintertag eher an eine Korkwand als an eine Fliesenwand anlehnen wollen, nicht wahr? Ich habe festgestellt, dass die kindlichen Sinne noch viel empfindsamer wahrnehmen und folglich eine auf alle Sinne abgestimmte Raumplanung sehr förderlich ist.

FARBEN UND MATERIAL

Die Wahl der Wand- und Möbelfarben, natürlich auch der Materialien, wirkt sich stark auf das Wohlbefinden aus und sollte auf den Charakter des Kindes und die räumlichen Rahmenbedingungen abgestimmt sein.

Flexibiltät der Gestaltungselemente für kindliche selbstwirksamkeit