Platzoptimierung – das Wohnraumwunder

Viele Familien stehen vor diesem Problem:

Die Familie wächst, aber der Wohnraum nicht!

In Großstädten wie Berlin ist es nicht einfach, eine passende neue Wohnung zu finden.

Also bleibt nur eins:

Der zur Verfügung stehende Wohnraum muss sich den Bedürfnissen der Bewohner und der Anzahl der Familienmitglieder anpassen.

Ein Beispiel aus meinem Leben gegriffen:

Als wir unser drittes Kind erwarteten, war klar, dass unsere Vierzimmer-Wohnung, rein rechnerisch gesehen, ein Zimmer zu wenig für uns Fünf sein wird.

Das erste Lebensjahr haben wir es unserem Schätzchen im Wohnzimmer eine Krabbeldecke in einer Spielecke mit einem kleinen Regal mit Spielzeugboxen eingerichtet. Die kleinen Kleidungsstücke sowie Windeln für unser Baby ließen sich problemlos unter unserem Wickeltisch ebenfalls in Boxen verstauen. Die beiden Elemente Wickeltisch (ca. 80 x 80 cm) sowie kleines Regal mit Krabbeldecke passten gut in unseren Wohnbereich.

Doch spätestens ab dem zweiten Geburtstag ist ein eigenes Zimmer einerseits als Rückzugsort, andererseits auch wegen der wachsenden Menge an Spielsachen (auch wenn man versucht, nicht so viel Spielzeug zu kaufen ;)) sehr nützlich.

Spielzeug im Kleinkindalter

Motorische Elemente wie BobbyCar (Rollen), Schaukelpferd(Wippen), Puppenwagen (Schieben)

Kinderküche, Kaufmannsladen, Werkbank (Rollenspiele)

Bücher (Lernen und Träumen, Fördern der Fantasie)

Bausteine (Kreativität)

Kuscheltiere (Rollenspiele)

Experimentiermaterial (sensorische Erfahrungen mit: Knete, Playmais, Wasser, Sand…)

All das ließ sich im Wohnzimmer nicht mehr so gut unterbringen.

Da musste eine Platzoptimierung bzw. eine neue Raumaufteilung innerhalb unserer Wohnung her!

Mal über die Zimmertrennwände hinaus gedacht, raumübergreifende Umordnung war die Lösung für unser Problem.

Unser Schlafzimmer sollte zum Kinderzimmer werden, das Wohnzimmer musste eine Ecke abgeben als Schlafbereich. Und alles in allem ist es trotz der wenigen m² eine ganz passable Lösung geworden. Sogar eine kleine Arbeitsecke ließ sich noch gut unterbringen.

Nicht die Anzahl der Räume entscheidet über die Wohnqualität, sondern die Raumplanung!

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